Alex Pesjak, Co-Founder von PRUVAGE, erklärt vor alpiner Kulisse, warum isolierte KI-Tools keine intelligente Tourismusdestination schaffen.

Mehr KI-Tools machen Ihre Destination nicht smarter.

Vier Systeme. Vier KIs. Keine kennt den Gast. Buchungsplattform, Hotelsoftware, Meldewesen und Gästekarte: Jede KI kennt nur ihre eigenen Daten. Warum mehr KI-Tools keine intelligentere Destination schaffen und wie eine Daten-Refinery mit Knowledge Graph das verändert.

Vier Systeme. Vier KIs. Keine kennt den Gast.

Buchungsplattformen, Hotelsoftware, Meldewesen, Gästekarten: In jedem System einer Tourismusdestination steckt bald eine eigene KI. Wir nennen das AI-Add-ons.

Das klingt nach Fortschritt. Doch es löst das eigentliche Problem nicht:

Während es ein gutes Gefühl gibt, nun auch KI zu nutzen, ist es nur eine Silo Lösung. Man holt sich vielleicht Produktivität, wie Zeitersparnisse, größere Anzahl an Cases etc. heraus, aber was bleibt is das, was für Menschen am schwierigsten ist: Muster erkennen. Also horizontal, über allem Intelligence zu finden.

Der Gast erlebt einen Urlaub. Ihre Systeme sehen nur Einzelteile.

Die entscheidende Frage für Tourismusverbände, Bergbahnen und touristische Leistungsträger lautet deshalb nicht: Welche KI brauchen wir noch?

Sondern: Wie machen wir das Wissen unserer gesamten Destination intelligent nutzbar?

1. Das Problem: Jede KI kennt nur ihre eigenen Daten.

Eine Buchungsplattform kennt die Reservierung. Das Hotelmanagementsystem kennt den Aufenthalt. Die Bergbahn kennt die Nutzung ihrer Angebote. Die Gästekarte kennt weitere Aktivitäten.

Jedes System optimiert seinen eigenen Ausschnitt. Alle Firmen fühlen sich durch die Geschwindigkeit des Wandels unter Drucke gesetzt, nun auch KI drinnen zu haben.

Während Mitarbeiter das Vertraute der Software mit nun mehr PS unter der Haube schätzen, ist es noch keine hinreichende Lösung für die DMO oder den Tourismusverband. Dieser benötigt das Big Picture und das große Ganze!

Doch was passiert, wenn der Gast wissen möchte, welche Aktivitäten heute bei diesem Wetter für seine Familie geeignet sind, welche Bergbahn fährt und wo er anschließend essen kann?

Die Informationen existieren. Aber die Zusammenhänge fehlen.

Mehr KI auf isolierten Daten schafft vor allem intelligentere Datensilos.

KI -Add Ons von bestehender Tourismus Software im Überblick

2. Die Lösung beginnt nicht bei der KI. Sondern bei den Daten.

Stellen Sie sich vor, Ihre Destination könnte bestehende Datenquellen verbinden, ohne ihre gesamte IT-Landschaft auszutauschen.

Genau hier setzt die Daten-Refinery oder Daten-Raffinerie an:

Architektur einer Daten-Raffinerie

Sie bereitet Informationen aus unterschiedlichen Systemen kontrolliert auf, strukturiert sie und macht sie für KI-Anwendungen nutzbar.Dabei bleiben Datenhoheit, Berechtigungen und Datenschutz zentrale Voraussetzungen.

Das Ergebnis ist eine gemeinsame, souveräne Datenbasis für KI. Wir nennen es "KI-Data-ready".

Einmal intelligent aufbereiten. Für viele Anwendungen nutzen.

3. Der Knowledge Graph: Das Gedächtnis Ihrer Destination.

Ein erfahrener Portier weiß oft mehr über seinen Ort als jede einzelne Software. Er kennt die Zusammenhänge.

Welcher Gasthof ist geöffnet? Welche Loipe passt zum Wetter? Was empfiehlt sich für eine Familie? Welche Veranstaltung findet heute statt?

Dieses Wissen ist wertvoll. Aber häufig steckt es in den Köpfen einzelner Menschen oder verteilt in unterschiedlichen Systemen.

Ein Knowledge Graph verbindet Informationen und ihre Beziehungen.So entsteht ein digitales Gedächtnis der Destination, das KI-Anwendungen nutzen können.

Nicht nur wissen, was vorhanden ist. Sondern verstehen, was zusammengehört.

Knowledgegraph als Illustration

4. Eine Intelligence für die ganze Destination.

Die eigentliche Chance liegt nicht darin, möglichst viele KI-Anwendungen einzuführen. Sie liegt darin, dass diese Anwendungen auf einer gemeinsamen Intelligence aufbauen.

Für Tourismusverbände, Bergbahnen und ihre Partner bedeutet das:

  • Bessere Gästeerlebnisse: Relevante Informationen und Angebote über Systemgrenzen hinweg verbinden.
  • Weniger Routinearbeit: Wiederkehrende Aufgaben mit KI-gestützten Workflows automatisieren.
  • Bessere Entscheidungen: Nachfrage, Gästebedürfnisse und Entwicklungen im Zusammenhang verstehen.
  • Wissen bewahren: Wertvolles Destinationswissen langfristig sichern und zugänglich machen.
  • Digitale Souveränität: Die Kontrolle über Daten, Zugriffe und KI-Nutzung behalten.

Bestehende Systeme bleiben erhalten. Die gemeinsame Intelligence entsteht darüber.

Das Ziel ist nicht mehr Technologie. Das Ziel ist eine intelligentere Destination.

5. In zwei Minuten erklärt.

Warum vier einzelne KIs noch keine intelligente Destination ergeben und wie eine Daten-Refinery mit Knowledge Graph das verändert, erkläre ich im Video.

▶ Video: KI im Tourismus – Mehr Tools machen Destinationen nicht smarter

https://youtu.be/YZB-XRjOEF8?si=7IBs3zIgCzCo18xO

6. Die entscheidende Frage für Ihre Destination.

Wie viel Wissen steckt heute bereits in Ihren Systemen, das Sie noch nicht gemeinsam nutzen können?

Genau dort beginnt der Weg zur souveränen Destination Intelligence.

Nicht mit einem weiteren isolierten KI-Tool, sondern mit einer Datenbasis, die bestehende Informationen verbindet und neue Anwendungen ermöglicht.

Wie intelligent ist Ihre Destination heute?

PRUVAGE unterstützt Tourismusdestinationen, Tourismusverbände und Bergbahnen dabei, bestehende Daten und Systeme sicher zu verbinden und daraus produktive KI-Anwendungen zu entwickeln.

Entdecken Sie, welches Potenzial bereits in Ihren Daten steckt. sales@pruvage.ai

Weiterführend: Souveräne Destination Intelligence bei PRUVAGE.

FAQs - Häufige Fragen

Was ist souveräne Destination Intelligence?

Souveräne Destination Intelligence verbindet Daten, Wissen und KI-Anwendungen innerhalb einer Tourismusdestination. Ein gemeinsamer Intelligence-Layer macht Informationen aus bestehenden Systemen für unterschiedliche Anwendungen nutzbar. Die Destination behält dabei die Kontrolle über ihre Daten.

Warum reicht KI in einzelnen Tourismussystemen nicht aus?

Weil jede Anwendung zunächst nur ihren eigenen Datenbestand kennt. Der Gast erlebt jedoch eine zusammenhängende Reise aus Unterkunft, Mobilität, Bergbahn, Gastronomie und Aktivitäten. Für intelligente, übergreifende Services müssen auch diese Zusammenhänge berücksichtigt werden.

Was macht eine Daten-Refinery im Tourismus?

Sie bereitet Daten aus unterschiedlichen Quellen strukturiert und kontrolliert für KI auf. Dazu gehören beispielsweise Buchungsplattformen, Hotelsoftware, Meldewesen und Gästekartensysteme. Die Informationen werden entsprechend den Berechtigungen verarbeitet und für verschiedene KI-Anwendungen nutzbar gemacht.

Was bringt ein Knowledge Graph einer Tourismusdestination?

Ein Knowledge Graph verknüpft Informationen über Betriebe, Angebote, Orte, Aktivitäten und weitere relevante Zusammenhänge. Dadurch können KI-Anwendungen nicht nur einzelne Informationen abrufen, sondern auch deren Beziehungen berücksichtigen.

Müssen bestehende IT-Systeme ersetzt werden?

Nein. Der Ansatz besteht darin, vorhandene Systeme kontrolliert anzubinden und ihre relevanten Informationen für gemeinsame KI-Anwendungen verfügbar zu machen. Welche Integrationen möglich sind, hängt von den jeweiligen Schnittstellen und Zugriffsrechten ab.

Alex Pesjak Co-Founder, PRUVAGE®

PRUVAGE® - Europas souveräne Intelligence-Plattform für KI.

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